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| Leitartikel: Das Leben ist zu kostbar, um es dem Schicksal zu überlassen! |
Dieser markante Spruch von Walter Moers aus meiner Nachbarstadt Mönchengladbach scheint mir eine brauchbare Anregung zu sein. Leben im Sinne von lebendigem Streben und Wirken arbeitet mit Visionen, Zielen und Plänen, mit dem Wunsch, etwas zu erreichen, was immer es auch sei.
Wenn Sie das Leben als sinnvoll erachten, dann geben Sie ihm doch selbst einen!
Da gibt doch tatsächlich Menschen, die genau wissen, wofür ihre Eltern, Lehrer und Ausbilder verantwortlich sind. Hinzu kommen die Nachbarn, Freunde und Zufallsbegegnungen, wenn nichts anderes hilft, um das eigene Unvermögen zu rechtfertigen oder zu erklären.
Klar - nicht jeder Mensch braucht große Dinge, die ihn bewegen und die er voranbringt - die kleine bescheidene Existenz eines vielleicht nicht so umfassend gebildeten Menschen kann mehr soziale Kompetenz und größeres alltägliches Glück und Zufriedenheit hervorbringen, als mancher auch nur erahnt.
Letzlich hilft keine Ideologie, kein Weltbild und keine Philosophie weiter in dieser ureigenen individuellen Lebensplanung eines Menschen. Zwar sind wir mehr oder weniger in unser soziales Umfeld eingebettet und folgen unseren Abhängigkeiten, doch hat jeder auch das Potential, sein eigenes Feld zu bestellen.
Entscheidend ist die Verantwortung, die jemand für sich zu tragen bereit ist. Ob ich in Flow gerate und zufrieden in meinem gegenwärtigen Tun aufgehe oder ob ich mich an Widrigkeiten festbeiße, ist und bleibt alleine meine Entscheidung.
Ein Familienglied kann versuchen, mich zu drangsalieren. Ja! Aber welche Strategien entfalte ich, um mich zu wehren oder einfach nur meine Einstellung zu ändern, um an einer Situation zu wachsen, bevor ich gehe?
Platte Rezepte, Volksweisheiten und stereotype Beraterphrasen werden dem Einzelfall nicht gerecht. Der wesentliche Unterschied zwischen "tot" und "lebendig" ist das, was jemand tut und denkt und nicht das, was jemand unterläßt und ignoriert.
Zurück zum Ausgangspunkt: "Walter Moers lebte nach der Schule zunächst von Gelegenheitsarbeiten, begann dann eine kaufmännische Lehre und brachte sich selbst das Zeichnen bei. Er gilt als öffentlichkeitsscheu, gibt nur wenige Interviews und lässt sich selten fotografieren, was inzwischen eine Art Markenzeichen von ihm ist."
"Seine bekanntesten Comicfiguren sind: Das kleine Arschloch, ein altkluger und respektloser kleiner Junge, der den Erwachsenen grundsätzlich überlegen ist. Der alte Sack, ein todgeweihter Rentner im Rollstuhl, der seine Umgebung auf sarkastische Art kommentiert."
Spätestens jetzt klingelt es bei mir, während ich den Stoff für diese Artikel zusammenkratze: Der Mann ist Autodidakt und hat einfach angefangen. Tun Sie es auch. Dieses Portal hilft Ihnen auf die Sprünge!
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